Die Würfel sind gefallen …
Und der kurze Abriß, der aus diesen Würfeln zu lesen ist, ist eigentlich schon nicht mehr der Rede Wert zu erwähnen – aber irgendwie sollte man auch nicht müde werden ihn zu erwähnen. Von daher … kurzer Einwurf zu diesem Würfelbild:

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Ist der Verstand unverseucht, ist der Verstand noch natürlich und ausgeglichen (Bild mit der schlafenden Raubkatze) kann man mit ihm komplexe Herausforderungen sicher und erfolgreich meistern. (Würfel mit der Figur die zum Glas greift) Kommt dann aber das Fernsehen ins Spiel und dessen mehrheitlich ja „hochqualitativen“ Inhalte und dazu noch ein übermäßiger Konsum desselben Programms, dann tötet das den Verstand und den Geist. (Die drei unteren Würfel) Verstand und Geist mutieren zum Faultier (Würfel rechts oben in der Ecke), das jetzt bloß nicht mehr zu viel machen will.

Komplexe Probleme werden nun nicht mehr überlegt gelöst, sondern vereinfacht. Schuldige müssen her und werden auch ausgemacht. Warum steht dieses Glas eigentlich verdammt noch einmal überhaupt soweit da oben? Daran ist doch nur dieser widerliche Dreckstisch schuld. Was ist das eigentlich? Das ist doch nicht mal deutsches Eichenholz! … oder? Sieht eher aus wie so ein beschissenes afrikanisches Hottentotten-Mistholz. Was macht der überhaupt hier? Die Sau. Die gehört echt mal so richtig zu Klumpatsch zusammengewichst. Brennt das Zeug eigentlich gut?

Der Tisch ist danach auf jeden Fall nicht mehr zu hoch. Aber … das Glas ist bei der Aktion natürlich auch mit zu Bruch gegangen und man selbst hat schmerzenden Splitter in den Händen. Aber, weil man dem vermeintlich Schuldigen jetzt mal so richtig Zunder gegeben hat, ist das Mütchen gekühlt und man hat doch auch irgendwie das Gefühl, dass Problem gelöst zu haben.

Herrlich … oder? Also … dann mal weiterhin – äh – gut Holz!